Hepatitis B

Bei Hepatitis B handelt es sich um eine meldepflichtige Leberentzündung. Sie wird durch Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus hervorgerufen. Die Übertragung des Krankheitserregers geschieht durch Körperflüssigkeiten wie Blut oder Sperma, bereits kleinste Hautverletzungen genügen, damit der Erreger in die Blutbahn eindringen kann.

Das Hepatitis-B-Virus (HBV) ist weltweit verbreitet, in Deutschland ist ungefähr jeder 250. Mensch infiziert. Die Inkubationszeit beträgt 1 bis 6 Monate. Erste Anzeichen der Krankheit sind Durchfall, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Gelbsucht, bereits vor Auftreten der Symptome können Erkrankte andere Menschen anstecken.

80-90 % der Fälle verlaufen gutartig, d.h. die Krankheit heilt nach kurzer Zeit vollständig aus. Jedoch entwickelt sich bei ca. 10 % der Infizierten eine chronische Erkrankung, die im weiteren Verlauf zu Leberzirrhose, Lebertumoren und zum Erkranken anderer Organe führen kann.

Neben allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen wird daher die vorbeugende Schutzimpfung empfohlen, 1996 wurde die Impfung in den Impfkalender der STIKO aufgenommen.