Tetanus (Wundstarrkrampf)

Beim Tetanus handelt es sich um eine durch Bakterien ausgelöste, schwere Infektionskrankheit, die etwa in einem Drittel aller Fälle tödlich endet. Das auslösende Bakterium “Clostridium tetani” ist äußerst resistent und kommt in unserer Umwelt weit verbreitet vor. Meist erfolgt die Infektion durch Eindringen der Bakterien über eine verschmutzte Wunde. Das von den Bakterien freigesetzte Tetanustoxin dringt entlang der Nerven und über die Blutbahn zum Gehirn vor. Nach einer Inkubationszeit von 3 bis 60 Tagen kommt es zu Krämpfen und Lähmungserscheinungen.

Eine Therapie gegen das von den Bakterien freigesetzte Tetanustoxin gibt es nicht. Daher ist die rechtzeitige Impfung (Grundimmunisierung und Auffrischimpfung alle 10 Jahre) von großer Bedeutung. Bei fehlender oder unvollständiger Immunisierung kann im Fall einer Verletzung der Ausbruch von Tetanus durch eine frühzeitige Kombinationsimpfung noch verhindert werden.

Aufgrund des guten Impfschutzes kommt die Krankheit in Deutschland nur noch selten vor (weniger als 10 Fälle pro Jahr).